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Mit der Landtagswahl am 27. September 2009 bestimmen Sie durch Ihre Stimme die Schwerpunkte der Landespolitik für die nächsten fünf Jahre neu. Dafür hat die SPD in Brandenburg ein klares Programm. Als Ihr Kandidat in Oranienburg, Leegebruch und Liebenwalde stehe ich mit meiner Person für die Umsetzung dieses Programms und möchte zugleich eine starke Stimme aus unserer Region im Landtag sein.
Zurzeit schwindet für unsere Region der finanzielle Spielraum, mit dem die öffentliche Hand zur Daseinsvorsorge beitragen kann. Utopische Wahlversprechen werde und will ich Ihnen nicht geben. Die SPD, die seit 1990 ununterbrochenen Regierungsverantwortung in Brandenburg trägt, weiß, dass die großen Herausforderungen der Zukunft zu allererst in der Organisation chancenreicher Bildungs- und Arbeitsangebote in Brandenburg liegen.
Zukunft sichern heißt vor allem jungen Menschen eine attraktive Perspektive in Brandenburg anzubieten. Bildung und Ausbildung werden stärker als je zuvor die Biografie einer / eines jeden Einzelnen bestimmen. Deshalb trete ich ein für:
- eine Verbesserung der Betreuungsqualität in unseren KITAS durch schrittweise Verbesserung des Betreuungsschlüssels und stärkere Sprachkompetenzförderung
- mehr Zeit für Bildung durch den Ausbau echter Ganztagsschulen
- Verbesserung der Bildungsqualität durch zügige Einstellung weiterer 1.250 Lehrer/-innen
- eine stärkere Wertschätzung der Arbeit unserer Lehrer/-innen und Erzieher/-innen in der Öffentlichkeit
- Schaffung einer größeren Bildungsgerechtigkeit durch die Einführung eines Schüler-Bafögs
- Sicherung und Ausbau betrieblicher Ausbildung bei gerechter Entlohnung der Auszubildenden
- demokratische Hochschulen ohne Studiengebühren, die der umfassenden Bildung der Studierenden verpflichtet sind
- Verzahnung von Bildungsangeboten öffentlicher und freier Träger, insbesondere durch die Kooperation der Schulen mit der Jugendarbeit und Wirtschaft in Brandenburg
Wir müssen alle Kraft daran setzen, die schon jetzt gut ausgebildeten, jungen, kreativen Köpfe in Brandenburg zu halten. Noch verlassen zu viele von ihnen das Land. Sie erhoffen sich in anderen Gegenden Deutschlands oder im Ausland eine höhere soziale Sicherheit und höhere Löhne, von denen man sich und seine Familie ernähren kann. Deshalb kämpfe ich für:
- die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und den Erhalt gleichen Lohns für die gleiche Arbeit
- Stärkung von Arbeitnehmerrechten und Kündigungsschutz
- faire Regeln für Leiharbeit
- Schaffung neuer Arbeitsplätze, vor allem im Bereich der ortsunabhängigen Kreativwirtschaft – dafür bedarf es der zügigen, flächendeckenden Einführung des schnellen Internets im ländlichen Raum.
Gute Bildung und gute Arbeit sind die Grundnotwendigkeiten um das Ziel, eine der innovativsten Regionen in Europa zu werden, zu erreichen. Vor allem die Qualifikation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Mittelstand wird dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Seitdem ich 16 Jahre alt war, engagiere ich mich ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden, wie dem Jugendnaturschutzverband Deutsche Waldjugend oder dem Landesjugendring Brandenburg. Ich bin den Vereinen und Verbänden dankbar, dass ich dort häufig verantwortliche Positionen einnehmen durfte und sie meinem Tun vertrauten und vertrauen. Nicht zuletzt durch meine derzeitige ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzender des ARD-Programmbeirats weiß ich, was es heißt, dicke Bretter zu bohren und für lange Strecken zu denken.
Aus dieser eigenen Erfahrung heraus ist mir bewusst, dass ehrenamtliches Engagement das wichtigste Element des sozialen Miteinanders der Menschen in Brandenburg ist. Ihre Arbeit prägt das gesellschaftliche Leben in unseren Städten und Dörfern und ist unverzichtbar. Deshalb bedeutet politische Arbeit für mich auch konkrete Projektarbeit vor Ort, in Vereinen, Verbänden und Initiativen. Als Landtagsabgeordneter möchte ich:
- das Oranienburger Forum für Familie sowie das Oberhavel Netzwerk Gesunde Kinder aktiv unterstützen und kontinuierlich begleiten
- Ansprechpartner sein für die Belange und Sorgen der freien Träger in meinem Wahlkreis
- die Attraktivität der Jugendgruppenleiterkarte (JuLeiCa) für ehrenamtlich engagierte junge Menschen erhöhen
- mich für die Schaffung von Mehr-Generationen-Häusern als lebendiger Treffpunkt und Kommunikationszentrum für Jung und Alt einsetzen.
Schließlich ist es mir wichtig, für die Schönheit des Kulturlandes Brandenburg mit seinen kulturellen und natürlichen Schätzen zu werben und sie ins Bewusstsein zu rufen. Wir haben das Potential als Erholungsgebiet und Kurzurlaubsregion noch nicht vollständig erschlossen. Wichtig ist mir die Belebung eines sanften Tourismus in der Region, weshalb das schienengebundene Angebot des ÖPNV trotz sinkender Passagierzahlen in der Fläche unbedingt erhalten werden muss. Ich möchte mich einsetzen für eine bessere Tourismus-Vermarktung um den Wander- und Radtourismus ökologisch weiter ausbauen.
Die Geschichte und die geografische Lage Brandenburgs und insbesondere Oranienburgs lassen von uns ein sensibles und differenziertes Geschichtsbewusstsein erwarten. Zu oft wird Toleranz und Offenheit für Anderes als Bürde empfunden oder als solche vermittelt. Ich möchte durch kreative Veranstaltungen, gemeinsam mit Ihnen und Multiplikatoren vor Ort organisiert, regelmäßig die Möglichkeit geben, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken. Wir sollten in naher Zukunft auf dem Gelände des Klinkerwerks den geplanten Geschichtspark Realität werden lassen. Beharrlich werde ich daran arbeiten, dass Intoleranz, Antisemitismus, Rassismus und Gewalt in der Region keinen Platz haben.
Deshalb wünsche ich mir, dass Sie am 27. September Ihre Stimme nutzen und sich für eine demokratische Partei und deren Kandidatinnen oder Kandidaten entscheiden – das ist das Wichtigste! Dankbar bin ich Ihnen , wenn Sie sich mit Ihrer Erststimme für mich, Tino Kunert, und mit Ihrer Zweitstimme für die SPD entscheiden.
Jede Kritik und Anregung Ihrerseits ist sehr willkommen! Geben Sie mir Ihre Rückmeldung mittels einer Mail an
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Vielen Dank!
Ihr
Tino Kunert
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